pcd - 30. November 2010 - Allgemein, Stadtratsfraktion |
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(pd) Stadtrat Thomas Hartung hatte Anfang 2009 im Stadtrat durchgesetzt, dass die Weimarer Schulen schrittweise mit Trinkwasserbrunnen zur kostenlosen Benutzung ausgestattet werden. Auf Anfrage der „neuen linken“ erklärte die Verwaltung im November, die ersten drei Brunnen seien bereits in der Lucas-Cranach-Schule im Betrieb. Weitere sieben sollen folgen, unter anderem in der Grundschule Schöndorf, der Pestalozzi- und der Herderschule. Die Anschaffungskosten einiger dieser Trinkwasserbrunnen werden von Sponsoren übernommen.
pcd - 30. November 2010 - Debatte |
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Von Günter Platzdasch
Die ‚Bürgergesellschaft’ funktioniert: Eltern der Berliner John-F.Kennedy-Schule organisieren einen Wachdienst, der Pausenhof und Eingänge observiert. Niemand hat die Absicht eine Mauer zwischen Neukölln und Zehlendorf zu bauen!
Ein CSU-Sprecher appelliert an die Moscheegemeinden Deutschlands, „besonders wachsam zu sein und nach möglichen Fanatikern Ausschau zu halten“. Aber der Zentralrat der Muslime erinnert den Christdemokraten nicht an dessen christsektiererische Glaubensbrüder, die 1993 im texanischen Waco die Staatsmacht mit CEV-Panzern und Maschinengewehren angriffen. Nicht auf ein bayerisches Gotteshaus, sondern auf Berlins größte Moschee wurde gerade ein Brandanschlag verübt. Während mancher über herrenlose Aldi-Tüten grübelt, haben nicht nur iranische Firmen massive Probleme mit dem Stuxnet-Virus – gewiß keine Attacke aus den Tora-Bora-Höhlen, sondern abendländisch-staatlicher Cyberterror.
Es gibt seit längerem ein ‚Grundrauschen’ bei Geheimdienstlern zu islamistischen Bedrohungen. Mag sein, daß es jetzt Informationsverdichtungen zu deutschen Zielen gibt. Wen erstaunt’s im Land mit dem drittstärksten Militärkontingent in Afghanistan? Hochgerüstete Militärmaschinerien greift man nicht mit Pappschwert an, eher durch Versand einer explosiven Drucker-Patrone. Das Terror-Timing ist günstig: Bald präsentiert die Werthebach-Kommission Vorschläge zur Reform der Sicherheitsbehörden. Und ausgerechnet der Vorsitzende des Bundestag-Rechtsausschusses will (so FAZ vom 24.11.) „das journalistische Kriegsrecht“ verhängen.
gp - 29. November 2010 - Zeitung |
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Darin u.a. folgende Artikel:
- Bürgeranhörung: Der baumlose Herderplatz ist vom Tisch
- Rechnungshof: 1-Euro-Jobs am Pranger
- Sozialticket: Mehr Mobilität
- Gesundheitsreform: schlimmer als befürchtet
- Terror: Aldi-Tüten & Stuxnet
- DNT spielt Sartre: „Die schmutzigen Hände“
Download (PDF) der Ausgabe 7/2010 HIER…
gp - 26. November 2010 - Allgemein |
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P r e s s e m i t t e i l u n g des Oberverwaltungsberichts Weimar vom 25. November 2010: Der 3. Senat des Thüringer Oberverwaltungsgerichts hat in zweiter Instanz aufgrund der heutigen mündlichen Verhandlung die verdeckte Datenerhebung durch einen Außendienstmitarbeiter der Stadt Eisenach („Sozialdetektiv“) für rechtswidrig erklärt.
Die Stadt Eisenach hatte seit dem 01.05.2001 den Kindertagsstättenbeitrag für die älteste Tochter der Klägerin übernommen. Da die Stadt Eisenach den Verdacht hegte, dass die Klägerin mit dem Vater ihrer beiden Töchter in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft zusammenlebte (dessen Einkommen sie sich dann hätte anrechnen lassen müssen), beauftragte sie einen Außendienstmitarbeiter mit der Vornahme verdeckter Ermittlungen. (weiterlesen …)
pcd - 25. November 2010 - Debatte |
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| Ein-Euro-Jobs im Kulturbereich und darüber hinaus schnellstens abschaffen
Berlin, den 16.11.2010
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die Kritik des Bundesrechnungshofes an den Ein-Euro-Jobs. In einem internen Bericht des Bundesrechnungshofes wird deutliche Kritik an den sogenannten Ein-Euro-Jobs geübt. Wie die Pressestelle der Behörde auf Nachfrage bestätigte, handelt es sich dabei um ein internes Papier, das für den Haushaltsausschuss des Bundesrechnungshofes bestimmt ist. Entsprechende Anmerkungen finden sich in dem heute vorgestellten Jahresbericht 2010 des Bundesrechnungshofes nicht. Laut Medienberichten heißt es in besagtem internen Bericht, dass die Ein-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose nicht hilfreich seien, oftmals würde eine Konkurrenzsituation zu ungeförderten Unternehmen geschaffen, eine zusätzliche Tätigkeit im Interesse der Allgemeinheit sei häufig nicht Grundlage der Ein-Euro-Jobs und die Zuweisung der Arbeitsgelegenheiten durch die Jobcenter verlaufe häufig wahllos. Dabei schienen die Ein-Euro-Jobs, als sie im Januar 2005 eingeführt wurden, auf den ersten Blick für alle Chancen bereitzuhalten – aber eben nur auf den ersten Blick. Bei mittelfristiger Betrachtung sind größere Risiken nicht von der Hand zu weisen. Seit Einführung der Ein-Euro-Jobs beschäftigt sich der Deutsche Kulturrat kritisch mit den Auswirkungen auf den Kulturbereich. Nicht zuletzt warnte er eindringlich vor der Verdrängungsmechnanismen auf dem Arbeitsmarkt Kultur. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Ach was: Ein-Euro-Jobs weisen grundlegende Mängel auf? Wer hätte das gedacht. Tatsächlich verwundert es wenig, dass die Ein-Euro-Jobs vom Bundesrechnungshof harsch kritisiert werden. Wir begrüßen sehr, dass, nachdem immerhin fünf Jahre ins Land gegangen sind, die Ein-Euro-Jobs endlich auf den Prüfstand kommen. Dass die Risiken, zumindest im Kulturbereich, die Chancen dieser sogenannten Arbeitsgelegenheiten bei weitem übersteigen, steht schon seit Jahren außer Frage. In den aktuellen Bemerkungen des Bundesrechnungshofes für das Jahr 2010 ist davon allerdings nichts zu lesen. Wir hätten uns gewünscht, dass dieser intern kursierende Bericht nun vom Bundesrechnungshof auch öffentlich gemacht wird, damit die Politik die Ein-Euro-Jobs im Kulturbereich und darüber hinaus wirklich schnellstens abschafft.“ |
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Impressum:
Deutscher Kulturrat e.V.
Chausseestrasse 103
10115 Berlin
Web: http://www.kulturrat.de
E-Mail: post@kulturrat.de
gp - 24. November 2010 - Debatte |
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Von Ercan Ayboga
Ruhig ist es um die Zapatisten geworden. Während noch bis vor sechs, sieben Jahren viele Linke in Deutschland und Europa über die Bewegung der Zapatisten im mexikanischen Bundesstaat Chiapas als eine Hoffnung gegen den erdrückenden kapitalistischen Neoliberalismus gesprochen haben, ist es heute seltener der Fall. Die halbe Welt bewunderte die vorwiegend indigenen Aktivisten der Zapatisten, wie sie sich mit einem Aufstand gegen die jahrhundertelange Vernichtung und Ausgrenzung wehrten. Am 1. Januar 1994, dem Tag des Inkrafttretens des Freihandelsabkommens NAFTA zwischen den USA, Kanada und Mexiko, nahmen sie sechs Städte in Chiapas mit relativ einfacher Bewaffnung ein.
Wie eine Bombe schlug diese Aktion in den Weltnachrichten ein. Die Kämpfe mit der mexikanischen Armee hörten wenige Tage später auf, was vor allem die Folge einer riesigen Solidaritätswelle in Mexiko und weltweit war. Nach zwei Jahren wurde ein Autonomieabkommen (San Andreas) vereinbart, was jedoch nie vom mexikanischen Parlament ratifiziert wurde. Noch bis 2001 dauerten die Gespräche zwischen Regierung und den Zapatisten, (weiterlesen …)
pcd - 23. November 2010 - Allgemein, Pressemitteilung, Stadtratsfraktion |
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Die Stadträte der Fraktion neue linke übergeben in diesen Tagen wieder die Hälfte ihrer Aufwandsentschädigungen. Insgesamt werden 1.500 Euro aus den Diäten im dritten Quartal an Vereine und Initiativen gegeben, unter anderem an die Judo-Abteilung des PSV Weimar, dem Flüchtlingsheim in der Ettersburger Straße, an den Arbeitslosenverband sowie an den eigenen Verein neue linke e.V. Zusätzlich hat der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung dem Gerberstraße 1 e.V. 100 Euro für die Vorbereitungen der Castor-Proteste im Wendland gegeben.
Die Spende in Höhe von 300 Euro für das Flüchtlingsheim in der Ettersburger Straße 112 bis 118 werden am Donnerstag um 11:00 Uhr die neue linke-Stadträte Thomas Hartung und Pierre Deason übergeben. (weiterlesen …)
pcd - 23. November 2010 - Allgemein, Stadtratsfraktion |
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von Pierre C. Deason-Tomory
Die Vorgeschichte ist bekannt: Der Platz um die Herderkirche soll umgestaltet werden. Geplant war bisher, ihm seine Gestalt aus „klassischer“ Zeit zurückzugeben. Dafür sollten bis auf einen alle Bäume auf dem Herderplatz gefällt werden. Die Fraktion „neue linke“ hatte im Mai auf das Vorhaben hingewiesen und den Antrag gestellt, die Bäume zu erhalten. Der Weimarer Architekt Rainer Pagel startete unterdessen eine Unterschriftensammlung, an der sich über 6.000 Bürger beteiligt haben. Mit Erfolg:
Jetzt hat sich Oberbürgermeister Stefan Wolf eingeschaltet. (weiterlesen …)