pcd - 26. Juni 2011 - Allgemein |
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Wer kann Was beantragen? Und wo?
(Pressemitteilung des Familienamtes der Stadt Weimar vom 23. Juni 2011)
Seit dem 1. April besteht die Möglichkeit, für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien zusätzliche Leistungen für Bildung und Teilhabe zu beantragen. Die Frist zur Beantragung dieser Leistungen, die auch rückwirkend bis Jahresbeginn (!) gewährt werden, wurde jetzt bis zum 30. Juni 2011 verlängert.
Empfangsberechtigt sind alle Personen bis Vollendung des 25. Lebensjahres, deren Eltern oder Erziehungsberechtigte Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach § 2Asylbewerber-leistungsgesetz beziehen. Davon ausgenommen sind die Leistungen zum Mitmachen in Sport, Spiel, Freizeit und Kultur, die bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gewährt werden. Das Bildungs- und Teilhabepaket beinhaltet z.B. die Teilnahme an mehrtägigen Ausflügen in Schulen und Kitas sowie Teilnahme an Tagesausflügen, die von den Schulen oder Kitas organisiert werden. Hier werden die tatsächlich anfallenden Kosten übernommen. Weiterhin enthalten sind Leistungen für den persönlichen Schulbedarf, wie z.B. Schreibutensilien, Arbeitshefte oder Schultaschen. Für persönlichen Schulbedarf werden 10 Euro jährlich, davon 70 Euro im ersten, 30 Euro im zweiten Schulhalbjahr, übernommen. Darüber hinaus können Kosten für die Schülerbeförderung, eine individuelle Lern- förderung im Falle einer Versetzungsgefährdung, sowie ein Zuschuss für Mittagsverpflegung für Kinder, die Kitas, Schulen oder Horte besuchen, an denen diese Einrichtungen regelmäßig warme Mahlzeiten anbieten, beantragt werden. Der Eigenanteil der Eltern liegt hier bei 1 Euro pro Essen. Für die Teilhabe an Kultur, Sport und Freizeit können zusätzlich bis zu insgesamt zehn Euro monatlich für Mitglieds- oder Teilnahmebeiträge beantragt werden. Beantragt werden die Leistungen für die Kinder und Jugendlichen sowie junge Erwachsene dort, wo bislang die Leistungen der Eltern bzw. der jungen Erwachsenen selbst beantragt wurden. (hr)
pcd - 21. Juni 2011 - Allgemein |
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(pd) Landtagsabgeordneter Hartung übergibt Lotto-Mittel an Gerberstraße 1 e.V.: 2.000 Euro für die Neugestaltung der Außenanlage
Im Zuge der Brandschutzsanierung im Haus für Soziokultur Gerberstraße 3 haben Nutzer des Gerberstraße 1 e.V. damit begonnen, die Außenanlage des Hauses neu zu gestalten. Nach Rodungs- und Entrümpelungsarbeiten stehen jetzt für die engagierten Jugendlichen in Eigenleistung die Errichtung einer ansprechenden Grundstückbegrenzung und Anpflanzungen im Vorgarten an. Zur Mit-Finanzierung von Baumaterial werden der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung und Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Stachewski am Donnerstag, d. 23. Juni, um 16:30 Uhr, vor dem Haus Gerbertrasse 1, einen Scheck mit Lotto-Mitteln in Höhe von 2.000 Euro übergeben.
pcd - 20. Juni 2011 - Allgemein |
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Der Bus kommt zum Bauhaus
von Max Wiesner
Auf einer Vollversammlung haben die Studierenden der Bauhaus-Universität mit 68% für ein Semesterticket der Stadtwirtschaft Weimar votiert. Das bedeutet, dass die momentan eingeschriebenen rund 3.600 Studierenden ab dem Wintersemester unbegrenzt die Busse der Stadtwirtschaft nutzen können.
Dafür wird der Betrag in Höhe von 25,- Euro für den Zeitraum von 6 Monaten mit den Semestergebühren im Voraus entrichtet. Das Ticket bedeutet vor allem für die in den Randgebieten lebenden, hauptsächlich aus dem Ausland stammenden Kommiliton_innen eine Mobilitätsverbesserung und finanzielle Entlastung. Es gilt für die kommenden zwei Semester, kostet die Studierenden insgesamt also 50 Euro jährlich. Nach dem im Jahr 2008 das Semesterticket für den Zugverkehr mit der Deutschen Bahn in Thüringen angenommen wurde, ist es jetzt erklärtes Ziel des Studentenwerkes, die letzte Verkehrslücke für die in Thüringen Studierenden zu schließen: Ein Verbundticket, welches das kostenfreie Fahren in möglichst allen der 8 Thüringer Hochschulstandorte ermöglicht. Um diese barrierefreie Mobilität zu ermöglichen, musste allerdings erst der letzte weiße Fleck Weimar geschlossen werden. Die Eindeutigkeit der Entscheidung überrascht, denn in den letzten Jahren votierten die Bauhäusler_innen oft recht eindeutig gegen ein solches Ticket. Erst das Entgegenkommen der Stadtwirtschaft Weimar und die Unterstützung des Oberbürgermeisters sowie seines Hochschulreferenten Till Hafner machten ein konkretes Angebot möglich.
Im April war im Stadtrat eine andere Entscheidung zum Thema Mibilität in Weimar gefallen: Auf Antrag der „neuen linken“ wurde für sozial Bedürftige das Sozialticket wieder eingeführt, das für 17,65 Euro, also zum halben Preis einer normalen Monatskarte verkauft wird.
Maximilian Wiesner ist Mitglied im StudierendenKonvent (StuKo) der Bauhaus-Uni und im Vorstand des Vereins „neue linke“ e.v.
pcd - 19. Juni 2011 - Allgemein |
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Das Sozialticket ist wieder da!
von Pierre C. Deason-Tomory
Seit 31. Mai kann man bei der Stadtverwaltung wieder einen verbilligten Monatsfahrschein für die Stadtbusse erwerben. Die Ausgabe der Sozialtickets war im Herbst wegen der Sperre des Weimarer Stadthaushaltes ausgesetzt worden. Im Haushalt 2011 hatte die Fraktion „neue linke“ durchgesetzt, dass Bedürftige das Sozialticket wieder bekommen und der Personenkreis der Empfänger ausgeweitet wird.
Bisher bekam nur ein Mitglied einer Familie oder Bedarfsgemeinschaft die verbilligte Monatskarte, jetzt haben alle Mitglieder einer Familie, die ein Sozialticket brauchen, Anspruch darauf. Berechtigt sind alle Weimarer, die Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II oder XII bzw. nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Die Karte kostet 17,65 Euro im Monat, also genau die Hälfte des normalen Preises von 35,30 Euro. Abholen kann man sie im Bürgerbüro der Stadtverwaltung in der Schwanseestraße 17. Mit der Wiedereinführung und Ausweitung des Sozialtickets ist der erste soziale Schwerpunkt, den die Fraktion „neue linke“ im Stadthaushalt 2011 verankern konnte, umgesetzt. Inzwischen bereitet die Verwaltung die Umsetzung einer anderen Initiative der „neuen linken“ vor: ein regelmäßiges, kostenloses, gesundes Schulfrühstück für die Grundschüler, die nie ein Pausenbrot dabei haben. Losgehen soll`s nach den Sommerferien.
(Beitrag der Fraktion „neue linke“ im Weimarer Stadtrat für den Rathauskurier am 25. Juni)
pcd - 1. Juni 2011 - Allgemein |
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von René Seyfarth
Von 100 Akademikerkindern nehmen 83 ein Hochschulstudium auf.
Dagegen studieren von 100 Kindern nichtakademischer Herkunft lediglich 23.Obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erreichen. Das zu ändern ist seit 2008 die selbstgestellte Aufgabe der Initiative www.arbeiterkind.de. Diese bemüht sich darum, Schüler aus Nichtakademiker-Familien sowohl zum Studium zu ermutigen und zu informieren als auch praktische Hilfe und Unterstützung beim Studium zu gewähren. In Thüringen gibt es bislang nur in Erfurt und Jena Ortsgruppen. Wenn du Informationen und Hilfe suchst oder gar bei der neu zu gründenden Weimarer Gruppe dabei sein willst, schreib mit dem Betreff »Weimar« an: thueringen@arbeiterkind.de