Montag, 28.11. 19 Uhr: Vortrag zu Islamischem Antisemitismus

„Islamischer Antisemitismus – Von Al Banna zu Ahmadinejad“

Vortrag/Diskussion mit Stephan Grigat, 19 Uhr, neue linke, Jakobstrasse 22

von Holger Ruhland

„Es gibt nur eine Lösung für das Nahost-Problem: die Vernichtung und Zerstörung des jüdischen Staates.“ So tönt der oberste geistliche Führer des Iran, Ali Chamenei, dessen Bewunderer auch in Deutschland aktiv sind. Chamenei ist der starke Mann eines Regimes, dessen Präsident Ahmadinejad Israel wieder und wieder mit der Auslöschung droht, und das fieberhaft daran arbeitet, sich die technologischen Mittel zu beschaffen, um seine Vernichtungsdrohungen und –fantasien auch in die Tat umsetzen zu können. Doch der islamische Antisemitismus tritt nicht erst mit der Revolution im Iran im Jahre 1979 auf die Weltbühne.

Der Vortrag wird die Entstehung und Entwicklung des modernen Islamismus skizzieren und ausgehend vom Gründer der ägyptischen Moslembrüder, Hassan Al Banna, versuchen zu klären, inwiefern der islamische Antisemitismus eine wahnhafte Reaktionsweise auf die kapitalistische Moderne darstellt. Der aktuelle Djihad gegen Israel soll ebenso beleuchtet werden wie die verlogenen Reaktionen auf ihn in Deutschland und Europa.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kampagne STOP THE BOMB (www.stopthebomb.net). Er ist Herausgeber von „Feindaufklärung und Reeducation. Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus“ (ça ira 2006) und Mitherausgeber „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer“ (Studienverlag 2008).

Gewalt als Teil männlicher Identität

(hk) Welche Vorstellungen verbinden sich mit den Begriffen „Männer“,  „Opfer“ und „Gewalt“?
In welchem Ausmaß widerfährt Männern Gewalt und wie wird sie „erlebt“?
Wie verhält es sich mit Scham und Tabu beim Thema Gewalt gegen Männer?
Wie prägt Gewalt die Vorstellungen von Männlichkeit, die Selbst- und die Fremdwahrnehmung von Männern?
Wie lässt sich Gewalt eingebunden in Machtverhältnisse begreifen?

Auf diese und weitere Fragen wollen wir im Vortrag von Ludger Jungnitz eingehen, anschließend wird es eine offene Diskussionsrunde geben.

Ludger Jungnitz ist Sozialwissenschaftler und war langjährig tätig als Männerberater. Er arbeitete bei der bundesdeutschen und europäischen Vernetzung von Männerarbeit und Männerforschung.

Mittwoch 30.11.2011 19 Uhr Eintritt frei
neues atelierhaus, Erfurterstraße 33a
Für das leibliche Wohl der Teilnehmenden wird durch ein Buffet gesorgt.

Es sind ausdrücklich Menschen aller Geschlechter eingeladen

Ausgabe 15/2011 „die neue linke“ (November)

Darin u.a. folgende Artikel:

  • Oberbürgermeister gesucht!
  • Abfallwirtschaftskonzept
  • Occupy: What exactly?
  • Das neue Sozialticket
  • DNT-Finanzierung
  • Schweinereien im und vor dem Landtag
  • Noch nicht entschieden: Widerspruchsverfahren-Abschaffung
  • Wenn Bürger „haushalten“
  • Galerie J22 – mehr als Bilder

Download (PDF) der Ausgabe 15/2011 HIER…

 

Haushalts-Blockade als Wahlkampf-Gag: Grüne, CDU und Weimarwerk verhindern Verabschiedung des Haushalts

Eigentlich sollte der Haushalt für 2012 schon im November verabschiedet werden, um zu verhindern, dass die freiwilligen Leistungen der Stadt ab 1. Januar gestrichen werden müssen.  Auf diese Vorgehensweise hatte sich der Stadtrat im Frühjahr überfraktionell geeinigt.

von Pierre C. Deason-Tomory

Gesichert werden sollten dadurch Projekte der Stadt wie das Sozialticket und die Zuschüsse an die freien Träger der Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit. Von dieser Einigung sind die Fraktionen von CDU, Weimarwerk und Bündnis 90/DIE GRÜNEN am Montag wieder zurückgetreten und haben den Haushaltsentwurf für 2012 von der Tagesordnung der Stadtrats-Sitzung am 16. November heruntergenommen. Der Hintergrund: CDU, Weimarwerk und die Grünen wollen im kommenden Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters den Amtsinhaber Stefan Wolf vorwerfen können, dass er nicht in der Lage sei, einen vernünftigen Haushalt aufzustellen. Für diesen offensichtlichen Wahlkampf-Coup nehmen diese drei Fraktionen in Kauf, dass es ab Januar kein Sozialticket mehr gibt und die freien Träger nicht mehr wissen, wovon sie ab Jahreswechsel Miete und Mitarbeiter bezahlen sollen. (weiterlesen …)